Lactoseintoleranz
Man nennt die Lactoseintoleranz auch Milchzuckerunverträglichkeit, und darunter leiden immerhin 90 % der Weltbevölkerung; allerdings nur 10 % der Deutschen. Diese Menschen vertragen Milchprodukte wegen eines bestimmten Enzymmangels nicht. Bemerkbar macht sich diese Lebensmittelunverträglichkeit durch Durchfälle, Blähungen und schmerzhafte Koliken. Wer darunter leidet, ohne eine bestimmte Ursache zu erkennen, sollte sich auf jeden Fall vom Arzt untersuchen lassen.

Die Ursache dieses Leidens ist, dass der in allen Milchprodukten enthaltene Milchzucker von den körpereigenen Enzymen nicht verarbeitet werden kann und unverdaut in den Dickdarm wandert. Dort bauen Bakterien den Milchzucker ab, wobei Gase entstehen, darunter auch Wasserstoff, den ein Arzt im Atem des Patienten messen kann. Die einfachste Behandlungsmethode wäre, auf Milchprodukte vollständig zu verzichten, wobei man daran denken müsste, dass Lactose nicht nur in Milch und Käse, sondern auch in Schokolade und Speiseeis, vielen Fertigsuppen und Soßen, fettreduzierten Wurstwaren und in Gebäck enthalten ist. Ein Verzicht auf sämtliche Milchprodukte hat den Nachteil, dass damit die gerade für eine Vermeidung von Osteoporose wichtige Calciumversorgung beeinträchtigt wird. Die Ernährungswissenschaftlerin Babette Bürger von der Universität Köln schlägt deshalb vor, bei einer nicht allzu stark ausgeprägten Milchzuckerunverträglichkeit unsterilisierte Sauermilchprodukte zu essen. Sie enthalten Bakterien, die bereits im Dünndarm die Lactose verarbeiten, so dass sie gar nicht erst bis in den Dickdarm gelangt, wo sie die beschriebenen Beschwerden auslöst.

An dieser Stelle nur ein schneller Drink:
Sojatrunk Himbeere HT
(Für 1 Person)
100 ml Sojamilch
1Messt Frusip’s Himbeere
2Messt Apfelsüße HAT oder
1 Tabl. Lightsüß HT
Zutaten zusammengeben, umrühren und genießen.