Wasser
Die Körperflüssigkeit eines gesunden Erwachsenen macht 45 bis 60 %seines Körpergewichtes aus. Der Mensch kann wochenlang ohne Nahrung auskommen, aber nur einige Tage ohne Wasser. Er kann seine Glykogen- und Fettreserven und die Hälfte seiner Proteine verlieren, ohne sich einem wirklichen Risiko auszusetzen, aber ein Wasserverlust von nur 10 %würde eine beträchtliche Erschöpfung zur Folge haben.

Jeder weiß, dass der durch Harnentleerung, Atmung, Schweißabsonderung und Darmentleerung entstandene Wasserverlust wieder ausgeglichen werden muss. Diese ausgeschiedene Wassermenge beträgt zwischen zwei und zweieinhalb Liter pro Tag.

Der Ausgleich erfolgt durch:
– Getränke: 1,5 Liter/Tag (Wasser, Magermilch, Fruchtsaft, Tee, Suppe…);
die in der festen Nahrung enthaltene Flüssigkeit (Brot besteht zum Beispiel zu 35 %aus Wasser);
Stoffwechselflüssigkeit, d.h. Flüssigkeit, die bei den verschiedenen chemischen Prozessen im Organismus entsteht.

Wenn man ausreichend Flüssigkeit zu sich nimmt, ist dies an der hellen Färbung des Urins zu erkennen. Weist der Urin dagegen eine dunkle Färbung auf, ist dies ein eindeutiges Zeichen dafür, dass zu wenig getrunken wurde.

Mineralsalze und Spurenelemente
Mineralsalze sind lebenswichtige Substanzen. Sie sind am Stoffwechsel und den elektrochemischen Prozessen des Nerven- und Muskelsystems sowie an der Bildung von Knochen, Zähnen und anderen Geweben beteiligt. Einige Mineralien fungieren im Übrigen als Katalysatoren bei zahlreichen chemischen Reaktionen im Organismus.

Die Mineralien werden in zwei Gruppen eingeteilt:
– Mineralien, die in relativ großer Menge vom Organismus benötigt werden: die Makroelemente;
– Mineralien, die in winzigen Mengen Vorkommen: die Spurenelemente.

Diese Substanzen wirken bei chemischen Reaktionen im Organismus als Katalysatoren. Es sind gewissermaßen Überträger, die die Enzyme bei ihrer Arbeit unterstützen. Wenn sie fehlen, können die chemischen Reaktionen nicht stattfinden. Diese Substanzen sind also absolut notwendig, auch wenn sie nur in äußerst geringen Mengen vorhanden sein müssen.
Einige Spurenelemente kennt man seit langem. Dies gilt zum Beispiel für Eisen, dessen Bedeutung für die Gesundheit bereits in der Antike erkannt wurde, ohne dass man jedoch wusste, wie es seine Wirkung entfaltet.

Die meisten Spurenelemente sind aber erst vor kurzer Zeit bei Untersuchungen entdeckt worden, die über die sogenannten Zivilisationskrankheiten (wie zum Beispiel Vitalitätsmangel bzw. Müdigkeit) durchgeführt wurden.

Mineralsalze Spurenelemente
Kalium Chrom
Kalzium Eisen
Magnesium Fluor
Natrium Jod
Phosphor Kobalt

Kupfer

Mangan

Molybän

Selen

Zink

Spurenelemente sind Metalle oder Metalloide, die in sehr geringen Mengen im Organismus Vorkommen.

Heutzutage bestehen bei den Spurenelementen Probleme bezüglich der Quantität und Qualität.
Der Boden ist infolge einer intensiven industriellen Bewirtschaftung in Form eines massiven Einsatzes von Kunstdünger und Phosphaten und einer Nichteingliederung des natürlichen Düngers in den biologischen Kreislauf arm an Spurenelementen. Dies gilt vor allem für Mangan.

Die Pflanzen, die auf diesem ausgelaugten Boden wachsen, enthalten ebenfalls zu wenig Spurenelemente. Sogar die Tierwelt ist davon betroffen: In manchen Fällen kann eine zusätzliche Zufuhr von Zink ausreichen, um zum Beispiel die Fortpflanzung beim Rind zu gewährleisten; ohne Zink kann keine Zeugung stattfinden.

Da unsere Nahrungsmittel immer weniger Spurenelemente enthalten, entsteht in unserem Körper ein Mangel. Ein Großteil der Fachleute ist der Ansicht, dass unsere modernen Krankheiten auf diesen Mangel zurückzuführen sind.

Es bieten sich nun zwei Möglichkeiten an: Entweder greift man auf die althergebrachte Methode zurück, wie es im biologischen Anbau erfolgreich getan wird, oder man ergänzt die Nahrung durch Nahrangszusätze bis zur Anwendung einer Anbaumethode, die mehr unseren natürlichen Bedürfnissen entspricht.